Was ist eine Ökostadt?

Eine Ökostadt ist eine Menschensiedlung, die der selbstversorgenden, widerstandsfähigen Struktur und Funktion natürlicher Ökosysteme gleicht.

  • Eine Ökostadt begehrt gesunde Fülle für seine Bewohner, doch sollte sie nie mehr erneuerbare Ressourcen verbrauchen als in ihrer Bioregion regeneriert werden können.
  • Sie strebt danach, so zu fungieren, dass sie nicht mehr Abfall produziert als sie entsorgen, für neue Nutzungen recyceln, oder von Natur aus verarbeitet und gefahrlos absorbiert werden kann, und ohne sich selbst oder benachbarten Ökosystemen zu schaden.
  • Der ökologische Einfluss ihrer Bewohner entspricht planetgerechten Lebensgewohnheiten; ihre soziale Ordnung entspricht fundamentalen Fairness-, Gerechtigkeits- und angemessenen Marktwertsprinzipien und spiegelt eine Konsensbildung auf hohem Zufriedenheitsniveau wider.

Ökostadt Systemhierarchie

ÖKOSTADT Eine Ökostadt ist eine ökologisch gesunde Siedlung, die nach der selbsterhaltenden, widerstandsfähigen Struktur und Funktion von natürlichen Ökosystemen und lebendigen Organismen gestaltet ist. ÖKOLOGISCHE METROPOLE Eine ökologische Metropole oder “Ecopolis” ist eine bioregionale Gruppierung von Ökostädten mit integrierten Wasserwegen und landwirtschaftlichen Gebieten, untereinander verbunden durch öffentliche Verkehrsmittel und fahrradfreundliche Landwege. BIOREGION Eine Bioregion ist …

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Stadtökologie

Städte sind urbane Ökosysteme. Wie in natürlichen Ökosystemen importieren Städte Energie und Materialien, die auf ihrem Weg durch das System in verschiedenen Bereichen verarbeitet werden. Städtische Ökosysteme beinhalten sowohl Menschenverdichtungen und ein bebautes Umfeld als auch produktive Ökosysteme, die die zur Aufrechterhaltung des Ganzen notwendige Energie und Materien erzeugen. Nur ein ökologisch vollständiges urbanes System …

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